Erzähl mir was vom Pferd – Journalismus meets Podcast

Erzähl mir was vom Pferd – Journalismus meets Podcast

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00:00:00: Und das kann im Einzelfall natürlich auch sein, dass es fährt Barhof am besten Leistung bringt.

00:00:05: Also der Huf selber ist von seiner Konstruktion so mega genial aufgebaut, dass er eigentlich schon erstmal sehr viel Stoß und sehr viel Kraft aufnehmen kann.

00:00:16: Wie ist der Einfluss auf den Bewegungsablauf?

00:00:19: Vielleicht mal verglichen Barhof, Eisen, Hufschuh.

00:00:23: Auf Dauer sind Polzer und Platten eben nicht optimal.

00:00:28: Hendrik von Eckermann, King Edward, Barhof.

00:00:30: Weltmeister in Hörnling, zwanzig-zweiundzwanzig, Mumm bei EM-Finale ist zwanzi-dreinzwanziger Meiland mit Christian Kuckuck der damalige Olympiasieger war aber der schon da gelacht hat.

00:00:40: im Stechen springt er einfach deutlich schneller wenn er unbeschlagen ist.

00:01:01: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:03: Schön, dass ihr dabei seid bei ...

00:01:05: Erzähl mir was vom Pferd dem Podcast der unsere zwei Leidenschaften verbindet.

00:01:11: Und die sind ganz einfach Pferde-und Journalismus!

00:01:15: Und wir das sind Anja Nils und ...

00:01:16: Jan Tönnies.

00:01:17: und weil wir beide schon lange sowohl in Sachen Pferda als auch journalistisch unterwegs sind haben wir im Jahr zwanzig sechs von zwanzrig unseren kleinen Feinen.

00:01:26: Und das bedeutet, wir kommen jetzt alle zwei Wochen mit einer neuen Folge und ihr solltet natürlich keine unserer Folgen verpassen.

00:01:32: Deshalb abonniert uns doch einfach, erzähl mir was vom Pferd!

00:01:37: Genau und wo findet man uns?

00:01:38: auf allen gängigen Plattformen?

00:01:40: Wir freuen uns natürlich wenn ihr uns auch weiter empfiehlt.

00:01:43: Wenn ihr eine Folge verpasst habt.

00:01:44: kein Problem.

00:01:45: Ihr findet alle Episoden natürlich bei eurem jeweiligen Player Sei es nun Apple Podcast oder Spotify, oder und zusätzlich auf unserer Webseite.

00:01:54: erzählen mir wasvompferd.de Erzählen mit AE.

00:01:59: Heute soll's um ein Beruf gehen.

00:02:00: Einige sprechen sogar von Berufung.

00:02:03: nach unterschiedlichen Schätzungen sind siebenhundertzwanzigtausend Menschen in Deutschland die den Nachnamen Schmidt haben Und Schmidt das leitet sich her von ja von schmied.

00:02:16: und genau um diese Schmiede Soll es heute gehen?

00:02:20: Wobei.

00:02:21: Ehrlich gesagt, Jan ich heiße nicht Schmied aber mein Ur-Opa war Schmie.

00:02:25: Wusstest du das eigentlich?

00:02:27: Nee

00:02:27: so richtig mit Pferden und so.

00:02:29: Ja

00:02:29: mit Schwerten!

00:02:30: Ich habe hier gerade ein altes Foto rausgeholt.

00:02:32: Hufbeschlagsschmiede Franz Nils.

00:02:35: Genau mein Uroppa war schmied, mein Opa war dann auch schmiet und das hat ihnen auch davor gerettet in den Krieg zu müssen weil er ja sozusagen Heimatwichtige Kalkblüter beschlagen musste.

00:02:46: Es tröstet mich zu hören, dass jedenfalls einige in deiner Familie etwas zu etwas gebracht haben.

00:02:51: Ja danke ja schön!

00:02:53: Genau also good old England no hoof no horse heißt es da und das sagt ihr eigentlich auch schon irgendwie alles denn natürlich kann man rund um das Thema Hof stundenlange wochenlange Sendung machen.

00:03:08: wir haben uns aber entschieden das Thema so ein bisschen einzudampfen.

00:03:12: so ein bißchen wollen wir uns fokussieren auf barhof oder Eisen, denn schon seit einiger Zeit gehen ja selbst Pferde im internationalen Spitzensport Barhof.

00:03:24: Was also vor zwanzig Jahren undenkbar war und vor zehn Jahren vielleicht so ganz langsam und heimlich anfing ist mittlerweile Gang und Gebe all in von dem Schweden Peter Friedrichssonn, zweiter bei den olympischen Spielen mit diesem kleinen braunen Barhof Hendrik van Eckermann King Edward Barhof Weltmeisterin Herr Nix, zwanzig-zweiundzwanzig Mumm bei EM-Finalist, zwantsich-dreiundzwantig in Mailand mit Christian Kuckuck der da noch nicht Olympia Sieger war.

00:03:50: Aber der schon dargesagt hat im Stechen springt er einfach deutlich schneller wenn er unbeschlagen ist.

00:03:56: und auch eine Dressur gibt es jetzt ja ganz aktuell.

00:03:59: Gisterverbohmen, der Belgaer Zone Plus einfährt das tatsächlich komplett barruf geht.

00:04:05: Das hat das internationalen Dressursport schon lange nicht mehr gegeben.

00:04:09: ich erinnere mich noch an Dickby, den Donnerhalsohnen.

00:04:12: Den selbstgezogenen von Natalie zu seinen Wittgenstein der Dänisch-Pranzessin.

00:04:16: Der ging auch Barhof auf Europameisterschaften und Übischen Spielen und auch im Weltgab.

00:04:20: Und deshalb wollen wir heute mal diskutieren über die Vor- und Nachteile von Barhof oder Eisen?

00:04:26: Die Vor-und-Nachteile für die Pferde, für die Schmiede, Für die Reiter, für diese bezahlen müssen.

00:04:31: Ob es Pferden gibt, die Zwingentufeisen benötigen oder eben gerade nicht!

00:04:36: Das wollen wir uns mal so ein bisschen anschauen, auch ob gängige Hufproblematiken oder Krankheiten oder europäische Probleme mit Beschlag.

00:04:43: Oder auch mit Barhof besser in den Griff gebracht werden können oder sogar müssen.

00:04:48: und das sind alles sehr spezifische Fragen und deshalb haben wir uns zwei Experten eingeladen und zwar Volker Schurich, Lehrschmied und er arbeitet an der Klinik für Pferde.

00:04:57: An der Freien Universität Berlin ist dreißig Jahre im Job selbstständig und Dr.

00:05:03: Friedrich Appelbaum, der genau dort an der FU nämlich in Berlin studiert hat.

00:05:07: Friedrich ist Fachtierarzt für Pferde, FBI-Tierarzt.

00:05:10: Also ein vom Weltreiterverband Anakanta Tierarzt der auf großen Turnieren zum Einsatz kommt zb in Aachen oder auf Schampionaten und er ist auch noch Vorsitzender des Prüfungsausschusses staatliche Hufbeschlagsprüfung Nordrhein Westfalen.

00:05:25: Ja und als wäre das nicht schon genug hat er auch noch seine Doktorarbeit zu dem Thema Achtung Untersuchung zum Uf-Mechanismus an Präparaten von Pferdegliedmaßen mit Messtastern und der computergespützten, drei D-Rekonstruktion auf Basis von komputertomographischen Serienschnitten

00:05:44: verfasst.

00:05:45: Alles klar!

00:05:46: Also ich glaube mehr geballte Kompetenz geht eigentlich gar nicht.

00:05:49: Herzlich willkommen Volker & Friedrich.

00:05:51: Hallo Danke, das wird meich sein dürfen.

00:05:54: Das Gespräch

00:05:55: ist uns ein besonderes Vergnügen und dann steigen wir doch eigentlich auch gleich mal einen vielleicht einfach mehr mit einer ganz allgemeinen Frage Bauhof oder Beschlag?

00:06:03: Jan hat es ja schon eben so ein bisschen angedeutet.

00:06:05: vor zwanzig Jahren war das undenkbar und dann galt es als neu modischer Kram.

00:06:10: inzwischen gibt's ja doch einige Pferde die damit erfolgreich sind.

00:06:13: Ist Barhuf oder Beschlag eine Glaubens- oder denn doch eine Sachfrage wer möchte anfangen?

00:06:20: vielleicht der Schmiedmal?

00:06:22: Also ich denke mir, dass es keine Glaubensfrage ist sondern das es auf jedes Pferd ankommt.

00:06:28: Auf jeden Reiter und auf die Umstände, die das Pferde und den Reiter als Grundlage für ihren Sport eben legen.

00:06:37: Das heißt ... Die Haltung des Voraussetzungs, das Exkriereur fürs Pferdesvoraussetzung wie Huftqualität ist Voraussetzung... Das Training muss den Hufen angepasst werden!

00:06:47: Ich denke wenn das alles klappt können Pferden auch Leistungssport erfolgreich absolvieren.

00:06:53: Was ist noch der Tierarzt dazu?

00:06:55: Ja, dem kann ich mich eigentlich nur anschließen und zwar wir sind weg von der Glaubensfrage glaube ich und besinnen uns jetzt wieder darauf worum es eigentlich geht nämlich das Pferd in seiner ureibenden Eigenschaft den pferd am meisten Komfort zu verschaffen.

00:07:12: und das ist im Zweifelsfall nicht immer das Eisen.

00:07:16: auf der anderen Seite ist auch nicht immer Bar rufe ich die Pferde zu arbeiten, sondern jetzt wird mal individuell nachgeguckt.

00:07:23: Geht das eigentlich?

00:07:25: Und man hält nicht mehr so ein Dokument fest.

00:07:28: So nach dem Motto wenn ich Sport reiten will dann brauche ich einen Eisen sonst geht das ja nicht weil die anderen haben das auch alles.

00:07:33: und jetzt guckt man mal womit ist es für das Pferd am komfortabelsten.

00:07:38: Man orientiert sich mehr an den Pferden und nicht an den äußerlichen Traditionen oder Zwängen Und das ist, sag ich mal doch schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

00:07:50: Dass es nicht alles nach Schema F passiert sondern dass man einfach guckt so von womit fühlt sich mein Pferd am Wohlsten?

00:07:54: und wenn dich das Pferdd wohlfühlt dann bringt es in dementsprechend halt auch Leistung.

00:07:59: und das kann im Einzelfall natürlich auch sein dass das Pherd halt Bauhof am besten Leistung bringt.

00:08:05: Da wird sehr viele geben die sofort sagen habe ich doch immer gesagt denn wenn man so im Social Media unterwegs ist ohne das jetzt zu sehr ausdehnen zu wollen kann man ja zumindest auf eine Fraktion treffen, die denken oder propagieren.

00:08:17: Barhof ist immer besser und dann kommt immer als Allererstes der Hufmechanismus.

00:08:22: Der sei so eingeschränkt durch den Eisen.

00:08:25: Das würde die Blutversorgung der ganzen unteren Extremitäten einschränken.

00:08:31: Ist das wirklich so schlimm?

00:08:34: Wie seht ihr das?

00:08:36: Ja ich durfte ja über dem HufMechanismus meine langtbetitelte Dissertation schreiben.

00:08:42: Man muss das glaube ich auch so ein bisschen entkoppeln von den Vorstellungen, die damit traditionell verbunden sind.

00:08:49: Wir müssen zwei Dinge unterscheiden.

00:08:51: Grundsätzlich kann man unter Rufmechanismus zusammenfassen alle Formveränderung des Pferderufes während der B- und Entlastung unabhängig jetzt von dem Beschlag etc.

00:09:04: Und dann ist ja die Frage folgt diese Bewegung oder die Rufkapselbewegung irgendwelchen mechanischen Gesetzen?

00:09:12: Und da haben wir zwei Formen.

00:09:14: Einmal, dass wer bei einem belasteten Huf, wenn der Huf auf den Boden trifft dann wird die einfallende Körperlast über das Gelette also über die Knochen auf die Rohrenkapsel der Schutz der Zähne ist und letztendlich auch den Bodenkontakt gewährleistet ist ja eine Belastung unterworfen.

00:09:35: und diese Belastungen führt zu einem Doch nachvollziehbar am Bewegungsmuster, das ist eine Erweiterung im Bereich der hinteren Rufhälfte.

00:09:44: Im Bereich der Trachten und ein Einsinken und ein abflachendes Winkels der Forderung Ufwand Das ist das was sage ich mal in der Literatur in erster Linie Unterrufmechanismus.

00:09:56: gesehen wird Anknüpfend an das Eingang gesagt, jegliche Formveränderung unter der Belastung bezieht natürlich auch mit ein, dass es eine vertikale Bewegung oder Deformation oder Verformung der Rufkapsel gibt.

00:10:11: Sprich wenn eine Huffälfte auf einem höheren Stein oder Untergrund auffußt und die andere Huffhälfte dann absteigt und das ermöglicht dem Hof in seiner Elasticität sich dem Untergrund anzupassen.

00:10:26: Das eine folgt nach einem mechanischen Gesetz, in dem über den Hufballenträger die einfallende Körperlast vom Hufbein über die Verbindung an die Hornkapsel weitergegeben wird und die Kraft dann zu einer Verformung und Erweiterung wie eben beschriebener Hornkapsell führt.

00:10:47: Und das andere ist ein mechanisches Geschehen was eine Anpassung an den Untergrund ermöglicht.

00:10:54: Und wenn man jetzt dann einen Schritt weitergeht, muss man sich überlegen, was passiert bei einem angebrachten Ufschutz?

00:11:01: Da ist diese vertikale Verformung, sprich die Anbindung an den untergrund nicht mehr in der Form gegeben weil das Eisen halt diesen Weg nicht mitmacht Und der Barruf diesen Weg zum Beispiel mitmacht.

00:11:14: Man das dann so primär in Kritik stellen muss, dass ist jetzt schädlich weil da die Blutung geschädelt ist.

00:11:21: Das ist eigentlich auch nicht wirklich untersucht.

00:11:23: Das ist theoretisch gut vorstellbar.

00:11:24: oder es ist sicherlich ein Anteil der Rufgabs und zum Beispiel das Strahlballenpolster ist ja wie einen elastischer Schwamm Da laufen auch Blutgefäße durch.

00:11:34: Wenn ich den komprimiere, drücke ich das Blut raus strömt dann wieder vermehrt Blut ein.

00:11:41: Inwieweit jetzt es einen Maas dafür gibt, was ist gut und was ist schlecht?

00:11:47: Das ist eigentlich nicht wirklich untersucht worden.

00:11:49: das ist auch schwer zu

00:11:50: untersuchen.".

00:11:51: Ich stelle mir das ja so ein bisschen vor.

00:11:52: Volker hat hier nämlich nebenbei noch ein Laptop auf dem Tisch stehen und hat Bilder aufgerufen wo das ganz genau was du eben beschrieben hast zu sehen ist dass da nämlich eine kleine Kante ist drückt sich, ich beschreibe es jetzt mal leihenhaft der Huf zusammen.

00:12:08: Nun könnte ich mir ja vorstellen wenn das Hufeisen drauf ist dann kann er sich ja nicht zusammendrücken.

00:12:13: Das heißt dann muss das Gelenk mehr abfangen.

00:12:16: also ist das sozusagen für die Gelenke belastender Mitteisen als ohne?

00:12:22: Ja dem den kann man eigentlich gar nicht widersprechen obwohl wir das Pferd so nutzen.

00:12:28: mit dem Beschlag aber Mit dem Eisen ist die Anpassung an den Untergrund nicht so gegeben.

00:12:34: Jetzt muss man sich natürlich überlegen, wie auf weißem Untergrund arbeite ich und wenn ich jetzt über Schotterstock und Stein mit unterschiedlich großen ja eine Wurzel

00:12:45: etc.,

00:12:46: da nehmen wir dem Huffunktion weg.

00:12:51: was aber in der gerichteten Bewegung jetzt auf dem Dressortplatz oder auf dem Reitplatz, auf dem Rasen passiert?

00:12:58: das wird durch das Eisen eigentlich nicht weggenommen, weil da muss man jetzt mal einen Schrittchen weiter denken.

00:13:04: Weil was passiert?

00:13:07: Wir müssen uns es so vorstellen dass der Hufschuh ist.

00:13:11: ja wenn man nur die Hornanteile sieht ist er wirklich wie ein Schuh und da drin steht der Knochen das Hufbein und dann anschließend die anderen Knoche in der Liebmaße.

00:13:26: letztendlich steht aber das Hufbein nicht in dem Hufschuh drin, sondern es hängt im Huf-Schuh.

00:13:31: Und das ist von der Vorstellung ein bisschen schwierig und um das ein bisschen einfacher zu machen unsere Zähne im Unterkiefer stecken im Unterkiefer

00:13:41: ja

00:13:41: aber die im Oberkiefer die Hängen drinnen und ähnlich ist.

00:13:45: dieser Aufhängeapparat unserer Zähnen ist sogar vergleichbar mit dem sogenannten Hufbeiträger.

00:13:51: so Für den Hof bedeutet das rein theoretisch sogar kann man so weit gehen, dass wenn man dem Hof die Sohle und den Strahl entfernen würde.

00:14:00: Und nur noch die Wand ist dann würde das Hufbein trotzdem nicht nach unten rausfallen weil es in der Wand hängt.

00:14:10: sicherlich nicht ganz wissenschaftlich ausgedrückt aber es geht ja auch darum dass man sich das besser vorstellen kann.

00:14:15: Jetzt nehmen wir den Hof mal wieder als Ganzes.

00:14:18: Die Kraft wird umgewandelt in dem Aufhängeapparat und führt zu einer Weiterung in der hinteren Ufälfte, wie ich es ja eingangs schon mal gesagt habe.

00:14:26: Aber wir haben noch den Strahl.

00:14:27: Der Strahl senkt sich bei der Bewegung ab.

00:14:31: Und wenn er untergrundfest ist, ist irgendwo da das Limit auch erreicht an Bewegungen.

00:14:36: Klar!

00:14:37: Beim Barhof ist es so...der Strahl sollte da Bodenkontakt haben.

00:14:41: also wir haben relativ schnell eine Bremse dass der Ruf gar nicht weiter nach unten absinken kann.

00:14:46: und da ist irgendwo das LimIT.

00:14:49: Und wenn ich ein Eisen drauf habe, mit ca.

00:14:52: acht Millimeter Dicke und was dann Höhe ausmacht, hab' ich acht Millimetern mehr Abstand im Zweifelsfalle und auf einem harten Boden der nicht sandig ist also auf dem Pflaster oder auf der Straße.

00:15:03: Dann kann der Strahl erst später einen Widerstand und bremst den Rufmechanismus aus.

00:15:09: Im Grunde genommen haben wir da sogar mehr Bewegung in den hinteren Hufabschnitten, als wenn wir auf Sand oder auf Rasen unterwegs sind.

00:15:20: Man sieht doch auch tatsächlich, wenn man jetzt einen Eisen abnimmt kann man ja hinten so ein bisschen Abrieb manchmal sehen.

00:15:26: also da sieht man dass die Trachten doch so ein bißchen auf den hinteren Schenkeln des Eisens arbeiten?

00:15:32: Oder ist das jetzt auch nur eine Leinenhaftfalle?

00:15:35: Genau richtig und das ist gar nicht leinhaft sondern es ist das was jeder reiter, wenn er die Gelegenheit hat oder Pferdebesitzer Interessierte, wenn der Hochschmidt arbeitet und meinen Eisen abnimmt.

00:15:46: Dann sind die Eisenchenkel zum Eisenschenkelrand hin, sind blank gescheuert.

00:15:53: Und diese sogenannten Scheuerinnen haben eigentlich auch erst diesen Mechanismus visualisiert und die Leute haben sich gefragt oder... das ja schon vor hundertfünfzig Jahren.

00:16:05: Was passiert da eigentlich?

00:16:06: Wieso bewegt sich da?

00:16:08: was kann doch eigentlich gar nicht, dann muss ja etwas passieren, da muss ja was dahinterstecken und das hat ja erst mal Anlass gegeben sich überhaupt mit dem Hufmechanismus als solches oder mit einem möglichen Huf-Mechanismus auch wissenschaftlich auseinanderzusetzen.

00:16:21: und da startiert aus Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zurück.

00:16:26: Aber dennoch heißt es ja häufig der Rufbrauch Unterstützung.

00:16:30: So, also Unterstützung heißt das dieses Jahr offenbar auch große Vorteile hat da an Eisen drauf zu machen gerade wenn irgendwie Fehlstellungen sind.

00:16:39: Die orthopedische Probleme sehen Probleme was sagt der Schmied dazu Volker?

00:16:43: Der Hof

00:16:43: selber braucht keine Unterstützung in dem Sinne.

00:16:46: die weiteren Strukturen in der Gliedmaße die können durch einen Beschlag eben unterstützt werden.

00:16:57: Nur zum Tragen des Eisen oder der Unterstützung dann einfach, oder die Fläche wird dann einfach vergrößert und damit können wir bestimmte Strukturen B- oder Endlasten.

00:17:07: Der Hof selber braucht keine Unterstützung.

00:17:09: Volker was du da beschreibst ist das nicht auch so ein bisschen dieser berühmte Stroßdämpfer Effekt von dem immer gesprochen wird?

00:17:16: Wird er dann bei einem Barhofpferd anders praktiziert?

00:17:20: Das ist ja auch so ein Begriff, der immer wieder kommt.

00:17:23: Dass die nicht so ungefähr da so stumpf da auftreten.

00:17:25: Ja und dann sagen ja auch Leute dort Stoßdämpfer ja, dann machen wir eben einfach irgendwie eine Platte zu.

00:17:30: Ist Eisen- oder Kunststoffplatte?

00:17:31: Dann habe ich den Stoostämpfeffekt auch!

00:17:33: Naja Quatsch ist es nicht aber hat seine Vor-Nachteile.

00:17:37: Wir kommen erstmal zum Stoosdämfer.

00:17:39: also der Huf selber ist von seiner Konstruktion so mega genial aufgebaut dass er eigentlich schon erst mal sehr viel Stoße und sehr viel Kraft aufnehmen kann.

00:17:50: Das Eisen kann da nachteilig wirken, wie Friedrich schon beschrieben hat.

00:17:55: Kann der Huf sich ja in alle Richtungen bewegen.

00:17:58: so mehr oder weniger ist also sehr flexibel.

00:18:01: das Eisen macht den Hufen natürlich dann sehr starr Der kann sich nicht mehr so bewegen er kann die Energie auch nicht mehr aufnehmen.

00:18:09: zusätzlich haben wir das Problem bei dem starren Eisen dass ich das Eisen Aufschwingen kann, gerade auf festen oder harten Böden haben wir das Problem.

00:18:18: Deshalb ist ein Hufeisen immer auch aus relativ weichen Stahl.

00:18:21: umso härter der Stahl und so mehr diesen Triangel-Effekt haben wir.

00:18:25: Das Eisen kann sich aufschwingend.

00:18:27: Die Schwingungen können über die Knochen in die Gelenke übertragen werden was sehr schlecht für das Pferd ist.

00:18:34: Da kommen wir dann zu der Idee mit der Polster und Platte.

00:18:40: den Stoß durch eine Kunststoffplatte oder Lederplatte mit einem Silikon- oder Hamfpolster dann brechen.

00:18:47: Nachteil ist natürlich wieder, wir bringen unheimlich viel Gewicht zusätzlich an den Huf und die Gliedmaße was sehr viel Schwungkraft wieder hervorruft Zug auf die Bänder und Sehen in dem ganzen Trageapparat da unten hervorruft.

00:19:03: Also, auf Dauer sind Polzer und Platten eben nicht optimal.

00:19:08: zumal gerade wenn wir jetzt Pferde haben in der Offenstallhaltung und die dann noch in ein Match oder Patsche laufen kommt es auch dazu dass der Strahl einmal anfängt zu gammeln weil Furchtigkeit unter das Polster kommt.

00:19:22: uns zum anderen kann es sein dass wir wenn man zu hartes Polster zur harte Platte haben den Strahl auch zu stark in die Last nehmen auf Dauer, was auch wieder zu einer Atrophie des Strahls führen könnte.

00:19:35: Also deshalb sind Polzer und Platten als orthopädische oder derartige Maßnahme sinnvoll, aber nicht einfach so.

00:19:41: als Stoßdämpfer machen wir den immer drunter.

00:19:44: Dann haben wir doch jetzt schon eine ganze Menge gehört was wirklich für Barhof spricht?

00:19:50: Was spricht für Eisen?

00:19:51: Wir haben es ja eben schon mal so angedeutet.

00:19:52: das heißt wer denn immer Ja ich mach da ne Zehnrichtung hin der braucht n Schwäbe der Abrollpunkt muss woanders.

00:19:59: Das heisst außer der Tatsache, dass man Eisen natürlich drauf machen muss wenn das Pferd den ganzen Tag auf Schotter unterwegs ist.

00:20:08: Aber was gibt es sonst noch für eine Gründe das zu tun?

00:20:11: Auf jeden Fall ist der Eisen ein guter Hufschutz gerade gegen Ausbrechen.

00:20:16: Wenn wir eben Böden haben die wir nicht kalkulieren können zum Beispiel Schottern, Kopfsteinpflaster oder Böde.

00:20:25: Gerade in Springsstellungen sind es ja Bölden Rutschhemmeln sind oder wie nicht Rollen, wie die Fachleute sagen.

00:20:33: Das ist meistens ein Quarzand der sehr feinkörnig aber wo die Körner sehr zackig oder kantig sind, die also einen sehr starken Abrieb hervorrufen.

00:20:45: Da wird es ohne Beschlag und ohne Hufschutz gar nicht auf Dauer gehen weil sich die Füße einfach schneller ablaufen als sie nachwachsen können.

00:20:52: Also da ist das natürlich wichtiger diesen Hufschutz dran zu haben, als da eben Barfuß zu laufen oder Barfuße zu springen.

00:21:00: Zumal man dann auf Dauer ja nicht mehr die Trainingsintervalle, die ein Pferd braucht, eben auch gewährleisten könnte.

00:21:08: Ja muss ich jetzt natürlich sofort an den Tierarzt fragen?

00:21:11: Ich hätte ja immer gedacht und das sieht man ja auch im internationalen Springsport gerade weil so viel Sandböden in Gebrauch sind, gehen mehr Pferde Barhof.

00:21:20: Jetzt habe ich aber gerade gehört ... Ich glaube abrasiv ist das Fachwort.

00:21:23: also höhere Abnutzung, Abreibung des barhoflaufenden Pferdes können auch Probleme machen sagt Volker Friedrich.

00:21:32: und wer haben gehört kann sich dann auf den Weichtelapparat negativ auswirken ein solches Eisen.

00:21:40: Ich glaube wir müssen gedanklich nochmal so ein bisschen zurück an den Anfang weil Volker hat es in einem Satz schon erwähnt Der Ruf ist schon eine geniale Konstruktion.

00:21:50: Und welche Aufgaben hat er?

00:21:52: Er hat am Ende das Kontakt-Medium zwischen dem Pferdekörper und dem Untergrund, wo das Pferde draufgenutzt wird.

00:22:02: Das ist super genial konstruiert!

00:22:05: Hat seine eigenen Stoßdämpfenden Eigenschaften... ...das ist auch durch den Ruf meint Reger ein Federmechanismus, dann Strahlbeilenpolster.... die Evolution schon sehr gut sehen gebracht.

00:22:19: Und jetzt kommt natürlich der Mensch dazu und er sagt so vorhin, okay wir haben es geschafft das Pferd uns zu Nütze zu machen und sehen damit kommt mit dem was wir von dem Pferdd wollen, kommt der Ruf jetzt nicht so gut zurecht beziehungsweise Wir haben mehr Abnutzung oder wir haben Schotterstein jetzt eben gezeigt Verletzungen des Horns Ausbrüche.

00:22:44: aber Grundsätzlich sollten wir nochmal wieder darüber denken, wie wir diesen Hof als solches mal wertschätzen müssen aufgrund seiner tollen Eigenschaften.

00:22:54: Ein Hoch auf den Hof?

00:22:57: Ja es muss sein und haben Sorge dafür zu tragen dass wir jetzt bei unserer Nutzung möglichst wenig schädigen.

00:23:04: und da ist der Hufschutz auch eine seit zweitausend und länger existierenden Maßnahmen.

00:23:15: und da ist ein Beschlag jetzt halt noch nicht so lange, aber früher hat man auch schon immer probiert den Hof zu schützen.

00:23:23: Und das ist auch unsere Verantwortung!

00:23:25: Aber dann lasse ich doch am besten Barhof und mache bei Bedarf Hufschuhe dran oder?

00:23:32: Ja, da kommt jetzt wieder der Pragmatismus des Nutzers.

00:23:35: ja es muss auch gehen.

00:23:37: Da ist immer das Ziel, das Pferd in seiner Gesamtheit zu sehen und so wird es auch in der Ausbildung der Hochschmiede gelehrt.

00:23:44: Da gehört nicht dazu ich gucke auf den Hof und dann werden wir da schon irgendwas hinbringen sondern ich muss das Pherd sehen und das hat der Volker ja Eingangs auch schon einmal gesagt.

00:23:55: Ich muss das pferd demäßiger körperlichen Parameter und auch der Nutzungsparameter beurteilen, was für ein Boden.

00:24:06: Wo steht das Pferd?

00:24:07: Ist es in der Offenstahlhaltung?

00:24:08: Steht's im Mad?

00:24:09: Stehts in einer Box?

00:24:10: Auf was verbögen wird es genutzt?

00:24:12: Was erwarte ich von diesem Pferde?

00:24:13: ist es sein Dressurpferd!

00:24:16: Das zwingt uns dann halt das Optimale zum Schutz dieses Ufes auch zu tun.

00:24:23: und wenn wir einen Pferden haben wo die äußeren Umstände es erlauben es fährt Barfuß zu nutzen ohne den Huf zu schädigen wunderbar Aber das spielt ja deine pragmatischen Ansatz wieder.

00:24:41: Ja, dann schützen wir das temporär mit einem Hufschuh als Beispiel.

00:24:46: also wieder die einfache Lösung und da gehört ein bisschen mehr dazu.

00:24:49: Da gehört ein wenig mehr dazu.

00:24:51: es gibt klar Hufsschuhe am Markt ohne Ende verschiedenste Version, verschiedene Form für die verschiedensten Nutzung.

00:24:59: aber da fängt Die ganze Geschichte schon an.

00:25:02: Dem passenden Hufschuh für mein passendes Pferd zu finden ist eine ganz schwierige Sache, zumal man die Hufschuhe wenn man sie mal draufgepackt hat und das nicht funktioniert nicht einfach wieder zurück schicken kann weil die sind dann schmutzig oder schon gebraucht.

00:25:15: So ist es ganz wichtig, wenn man sich auf Hufschuhe einlässt, dass man da eine super gute Beratung in Anspruch nimmt.

00:25:22: Ohne Huf-Schuhberatungen würde ich keinem empfehlen, Hufschuhe einfach zu kaufen!

00:25:28: Denn die Problematik bei den Hufsschulen liegt zum einen in der Passform, in der Größenauswahl alleine schon und auch im Gebrauch und in der Möglichkeit – also das sind schon ganz schön viele Sachen – Komfortabel anzubringen.

00:25:43: Es gibt ganz tolle Hufschuhe, die kriegen die meisten nicht an weil sie gar nicht so viel Kraft in den Fingern haben oder weil die Pferde zu zapplich sind.

00:25:49: Deshalb ist es ganz wichtig da Experten ranzuholen.

00:25:52: Es gibts sogar Hufschuhe.

00:25:54: die kann man auch ich selber bauen und dann passend an modellieren an die Pherde aber das is ein Aufwand ohne Ende.

00:26:02: Da ist es manchmal sinnvoller zu überlegen auch man dann nicht auf Dauer, wenn man wirklich regelmäßig reitet.

00:26:10: Dann auf einem Beschlag wieder zurückgreift weil dieser Aufwand ist doch sehr erheblich.

00:26:15: Das wollte ich gerade sagen.

00:26:16: wir haben nämlich das Beispiel Wir haben ein Pferd selbst gezüchtet mit einem wirklich tollen Hof.

00:26:21: also jeder schmied der den Hof sieht sagt oh er hat Gewölbe der ist groß dass passt alles und so weiter.

00:26:26: Dieser freundliche junge Mann hat die wunderbare Angewohnheit aus dem Paddock zu gehen Beton uns zu kratzen Das heißt er ist barfhof eigentlich glücklich, aber die zee wird einfach zu kurz.

00:26:38: das führt dazu dass wir den teilweise dann als er so ganz schlimme war, dass der wirklich mit huschschuhen vierundzwanzig sieben unterwegs war also dass der in der box husch schuhe hatte und das fand ich dann auf dauer auch nicht so hygienisch.

00:26:53: also das das war zumindest eine herausforderung.

00:26:55: es weiß nicht dass das alles anfing zu gammeln oder sonst was.

00:26:57: wir haben natürlich ja um abgenommen und soweit und sofort.

00:27:00: Aber der Aufwand war gewaltig.

00:27:01: und das war so der Punkt, da haben wir gedacht machen Eisen drauf.

00:27:04: Der kam aber mit dem Eisenbau nicht zurecht selbst mit einem leichten Eisen.

00:27:08: Da kam er vom Bewegungsablauf nicht zu recht.

00:27:10: Das war schwierig!

00:27:12: Und insofern du hast gesagt Volker ein Riesengefummel bis diese Dinger dann auch so fest sind die müssen ja auch richtig fest sein dass man damit zum Beispiel auch mal im Gelände galoppieren kann.

00:27:23: Aber es gibt ja tatsächlich Leute, die das machen, die auch sagen, wir sind Vielseitigkeiter mitgeritten.

00:27:27: Ich weiß jetzt nicht genau auf welchem Niveau und vielleicht sollten wir das auch nochmal sagen.

00:27:31: Hubschuhe in Prüfungen sind laut LPO erlaubt, solange sie den Kronrand nicht verdecken?

00:27:36: Da bin ich glaube ich richtig.

00:27:38: National sind Sie, meine ich mittlerweile erlaubт!

00:27:41: Die LPO-Konferenz-Präsidentin sieht aber eines vor Reitpferdeprüfung da gibt's keine Hofschulen, da dürfen die nicht gehen Und es sind immer diese Geschichten, dass sie dem Kronrand nicht berühren dürfen.

00:27:51: Wie ist der Einfluss auf den Bewegungsablauf?

00:27:54: Also vielleicht mal verglichen Warhof, Eisen... Hufschuh.

00:27:59: Also ich meine so ein Eisen ist ein bisschen schwerer, da sagt man ja immer oh dann traben die besser, Bauhof scheint es bei Justin Verbohm ja auch bis ganz oben gereicht zu haben.

00:28:07: und beim Huf-Schuh ja weiß ich nicht.

00:28:10: der umschließt den Hof natürlich, er macht nochmal einen Zentimeter mehr zu allen Seiten und nach vorne auch.

00:28:16: das heißt dieser berühmte Abrollpunkt der ist doch denn nach meinem physikalischen Verständnis automatisch schon weiter vorn.

00:28:23: Das heißt eigentlich dürfte der dann so gut gar nicht mehr vom Boden weg kommen.

00:28:28: Stelle ich mir das jetzt gerade falsch vor?

00:28:30: oder wie ist es aus wissenschaftlicher Perspektive?

00:28:34: Das gilt es halt individuell zu objektivieren.

00:28:37: Wie ändert sich das für Bewegungsmuster des Pferdes und dass es glaube ich schwer zu pauschalisieren, und sicherlich einen großen Faktor spielt auch das Gewicht was wir da unten drunter machen – das Ausschwingverhalten des Ufes, des Abfußen.

00:28:53: Ob auch wirklich ein optimales Abrollen an der Vordergiegmaße möglich ist und ein optimales Abstimmen der Hintergiegmasse

00:29:00: durch

00:29:02: den Hofschutz möglich ist, ist sicherlich individuell unterschiedlich.

00:29:07: Auch da ist die Frage kommt das Pferd damit zurecht?

00:29:10: Profitiert es davon ja oder nein?

00:29:12: Die haben natürlich diese gekauften Hufschuhe.

00:29:14: Das sind ja Fabrikate, die es da so gibt.

00:29:17: Die haben zum Teil schon eine Zehenrichtung dran aber... Man kann die Dinger ja auch ein bisschen verändern.

00:29:24: Also ich kann mit einer Flexmaschine den Kunststoff soweit doch zurücksetzen, dass ich einen guten Abräubpunkt habe.

00:29:31: Klar das geht natürlich auf die Sozlanzius-Kunststoffs.

00:29:34: also der wird dann natürlich schneller irgendwann mal abgelaufen sein.

00:29:37: aber wenn ich im sogenannten großen Sportmitreite oder überhaupt im Sportmitreteiter Dann kann ich mir dann auch mal ein zweites paar Schuhe wieder gönnen und das dann auch wieder so manipulieren.

00:29:48: Also da gibt es schon Möglichkeiten, um die Sachen zu optimieren was insgesamt ein bisschen schwierig ist fürs Pferd nehme ich mal an.

00:29:57: Das ist auch so wie bei uns beim Menschen mit den Schuhen wenn wir doch ständig irgendwie die Schuwe wechseln also mal Barfuß laufen mal dann wieder mit Schuwen laufen dass natürlich der Schuh ja auch sein Gewicht hat, das diese Schwungmasse dann auch wieder in den Pferdekörper oder in die Reitweise und die Balance mit eingearbeitet werden muss.

00:30:17: Und dass wir da ständig irgendwie einen Wechsel in einer bestimmten Balance haben.

00:30:21: Das könnte für nicht... Nicht für alle Pferde optimal sein wenn die dann mal barfuß laufen und dann eben auch mal ein Steinchen fühlen und wenn sie dann auf einmal wieder loslaufen und dann mal nichts fühlen.

00:30:34: Also diese Umstellung wird nicht jedes Pferd vertragen.

00:30:37: Und da muss man wieder ganz genau auf seinen Pferthorchen grenzgenau zugucken, wie es hintritt auch mal vielleicht mal eine Videoaufnahme machen mit Schuhen ohne Schuhe damit man sich da wirklich sicher gehen kann dass man seinem Pferde was Gutes tut.

00:30:51: also ganz genau mit dem Hintern fühlen sage ich immer ob das zielführend ist oder nicht.

00:30:57: aber den Hufschuh selber kann man schon manipulieren und optimieren.

00:31:01: Ja Volker, du hast da gerade zwei wunderbare Stichworte geliefert.

00:31:04: Du hast einmal gesagt genau hingucken vielleicht sogar mal einen Film machen und Balance?

00:31:08: Und das wäre meine Frage an euch beide denn ich habe manchmal den Eindruck und muss ich sagen sehr zufrieden mit unserem Schmied.

00:31:16: der macht ein tolles Job.

00:31:17: Der bildet sich weiter, er ist international unterwegs alles gut.

00:31:21: Er guckt auch genau hin, der guckt sich auch.

00:31:22: jedes Pferd vor jedem bearbeiten sei es barruf oder beschlage einmal an wie laufen sie?

00:31:29: Schritttrap hin und her wie sich das gehört, finde ich.

00:31:33: Aber trotz alledem was immer man unten minimal verändert, das setzt sich ja weiter fort und es ist immer die Frage wo endet der Blick des Schmiedes?

00:31:44: Also guckt er noch was macht meine Veränderung mit dem Kapalgelängen, mit dem Elbung?

00:31:48: Das geht ja ein bisschen schultergültig bis in Trapezius wenn da unten minimal etwas verändert ist sehr einfach anders aufwuchsen vielleicht nicht mehr Plan ist oder jetzt wieder Plan ist, nachdem er vielleicht mal irgendwie die äußere Wand ein bisschen zu lang hatte.

00:32:00: Oder da gibt es tausend Beispiele.

00:32:02: Also kurz um ist das jetzt die Hysterie des Drossur-Menschen der immer nur guckt, dass eines ideal sein muss?

00:32:09: Oder wie ist ja der Blick des Schmiedes und auch des Tierarztes?

00:32:14: Wir sehen ja, wie das Pferd Abfußfussung Führung der Gliedmaße.

00:32:19: Wie das Pherd bereit ist Leistungszubringen, wie der Gesamtbewegungsablauf die Bewegung durch den Körper geht, Stichwort am Ende losgelassenheit.

00:32:28: Und da spielt sicherlich auch eine Rolle wie wohl fühlt sich das Pferd mit seinen Hufen in dem Moment und wir als Menschen machen immer wieder einen ähnlichen Fehler genauso wie es ja eben bei Jan schon kam.

00:32:42: ein Außenstehender würde sagen so vom Wieso stellst du dein Pferde auf so'n Betonpeddock wo's dann rumkratzt und sich den Hof abnutzt?

00:32:49: kannst Du keinen anderen Untergrund nehmen?

00:32:52: Gibt es für dich nicht einen Kunststoffuntergrund?

00:32:55: oder kannst du den nicht auf Waldboden stellen, kannst du das vielleicht mit Sand machen?

00:33:00: Das ist halt der Punkt.

00:33:02: Der Faktor Mensch ist einfach so groß in diesem System dass sage ich mal das Wunderwerk Huf als Schlusslicht eines statischen Systems unter Umständen sehr viel zu leiden hat.

00:33:15: Ja Jan da war hast du's ne!

00:33:18: Also weg mit dem Betonzeug, ich weiß ja was du machst morgen.

00:33:21: Mit dem Vorschlaghammer!

00:33:22: Wir haben mittlerweile Gummi-Matten besorgt wie sie sind schon ausgelegt.

00:33:27: Tippteuer ist das noch mal ein Anlass.

00:33:30: Woran erkenne ich denn einen wirklich guten Schmied?

00:33:35: Friedig

00:33:36: Du!

00:33:37: Sollen wir den Schmiet fragen oder den die

00:33:39: Arzt?

00:33:40: Jo, ich kann da gerne etwas zu sagen.

00:33:43: Ich glaube...ich sehe es jetzt mal ganz pragmatisch aus meiner Position, egoistisch.

00:33:50: Ein guter Schnitt für mich ist jemand mit dem ich zusammenarbeiten kann wo man sich auf Augenhöhe unterhält, wo man die Situation offen ansprechen kann ohne dass es gleich in den falschen Hals kommt.

00:34:05: das hatten wir früher oder ich war ja auch mal ein bisschen jünger und junger Tierarzt.

00:34:11: da hat es durchaus mal Konflikte gegeben Weil das habe ich immer so gemacht oder man hat das Gegenüber, hat dem anderen die Experzise nicht zugetraut da überhaupt mitreden zu dürfen.

00:34:22: Davon sind wir weg!

00:34:24: Für mich ist ein guter Schnitt der wo ich hingehen kann und sagen sie von okay Das ist unser gemeinsamer Fall.

00:34:32: Da hat sich jetzt aus medizinischer Sicht bisschen was geändert.

00:34:35: Die und die Diagnose habe ich gestellt Und jetzt müssen wir gemeinsam probieren das beste für das Pferd zu tun Und da ist es auch immer ein Abwägen, welchen Weg man einschlägt.

00:34:47: Dann bringen wir beide Erfahrungsschätze zusammen und werfen das in einen Topf zum Wohle des Pferdes, zum Wohl der Rufgesundheit.

00:34:56: Wo das offen konstruktiv geht... Das ist für mich ein guter Rufschmied im meiner Zusammenarbeit.

00:35:04: Generell finde ich es ein gutter Ruf schmied der sich wirklich als Pferd anguckt.

00:35:10: wie's Da muss man jetzt mal ganz ehrlich sein und das werden vielleicht die Hörer auch als Erfahrung sehen.

00:35:19: Das Pferd wird aus der Box geholt hingestellt, Eisen runter, Eisen drauf oder eben ausgeschnitten.

00:35:24: fertig wie viele Hufschmiede machen sich demühe sich das Pferde mehrfach vorführen zu lassen formen vor der Zubereitung, nach der Zubebereitung und beurteilen das Pferd mal als Ganzes mit dem Besitzer.

00:35:38: Wie viele Hubschmiede auch ein neuer Hubschwied kommt fragt er nach was willst du von dem Pferde?

00:35:43: Was machst Du damit?

00:35:45: Das gehört alles dazu!

00:35:46: Und jemanden der sich die Mühe gibt wirklich einen Gesamtbild von diesen Pferden zu verschaffen ist sicherlich der besseren Hubschutz.

00:35:54: Man sieht es jetzt mehr und mehr.

00:35:56: Auch gerade die jungen Hochschmiede, die ausgebildet werden.

00:35:59: Ich sehe es auch in den Prüfungen geben sich eine enorme Mühe.

00:36:03: Sie sehen das auch ganzheitlicher und gehen wieder etwas sensibler damit

00:36:09: um.

00:36:10: Und wenn man dann in Zusammenarbeit mit dem hoffentlich guten Hochschmid oder der Schmiedin entscheidet Barhof oder Eisen, kann man wahrscheinlich abschließend sagen kommt drauf an.

00:36:21: meine Frage da nochmal wäre es eigentlich zu merken, dass den Besitzern inzwischen der Preis wichtig ist.

00:36:30: Also die Kosten davon galoppieren.

00:36:32: also Barhof ist ja doch eher irgendwie zwanzig dreißig vierzig fünfzig sechzig Euro irgendwie dazwischen und Eisen keine Ahnung.

00:36:39: hundertfünfzig zweihundert bis dreihundert das ist hier ein Unterschied.

00:36:43: Merkt man das als Schmied?

00:36:45: Nein Ich kann es so nicht merken, gut aufgrund meiner Arbeit auch in der Klinik wo eben manche auch teure Beschläge einfach notwendig sind.

00:36:55: Verstehen die Besitzer die Situation?

00:36:59: Klar ist es dass man von einem so teuren orthopädischen beschlag auch Stück für Stück wieder runter kommt.

00:37:04: Nicht nur

00:37:06: das

00:37:06: preises Wegen oder das Geldes wegen sondern auch dass man wieder zum normalen Beschlag Hinkommt, das ist immer das Ziel.

00:37:16: Aber im Normalfall werden jetzt keinen Pferd die Eisen abgenommen wenn es das Pferde die Eisen braucht nur um Geld zu sparen.

00:37:24: also das habe ich noch nicht erlebt.

00:37:26: Da muss man glaube ich unterscheiden.

00:37:28: da ist die Lehrschmiede an einer Hochschule natürlich in eine er exponierten Position.

00:37:33: Die Pferden sind nicht ohne Grund dar zumindest sind nicht die orthopädisch zu versorgenden.

00:37:38: da ist das eins.

00:37:40: Aber ich sage mal so in der täglichen Praxisroutine.

00:37:43: Ich kann es jetzt nur aus meiner Position sehen, doch ist man in der Vergangenheit mehrfach angesprochen worden muss ich diesen Beschlag so weiter vorführen oder brauche ich ihn überhaupt?

00:37:55: Weil das ist ja schon relativ teuer mittlerweile und der Kostenfaktor oder die Kosten sind durchaus auch Mal in der Kommunikation zwischen Tierarzt Pferdebesitzer nicht nur die Tierarztkosten im Thema, sondern man merkt das schon.

00:38:14: Dass auch mal kritisch geschaut wird muss ja eigentlich diesen Polzer-Beschlachten noch weiter haben.

00:38:20: oder können wir da jetzt mal runter?

00:38:21: Weil es kostet viel.

00:38:23: Das Kostenargument ist wird schon durchaus mal gebracht.

00:38:26: Also es wird vieles teurer und die Leute überlegen wo sie Geld sparen können.

00:38:30: Und manch einer sagt ich habe da was gesehen auf Instagram.

00:38:33: Das ist ja total einfach!

00:38:35: Ich hab mir eine ganz schicke Raspel und so ein Hufmesser gekauft.

00:38:39: Das geht super!

00:38:40: Jetzt braucht überhaupt kein Schmied mehr.

00:38:42: Ihre Meinung bitte?

00:38:43: Die Meinung dazu ist natürlich sehr kritisch, klar man kann gerne mal wenn was absteht was abgebrochen ist ein bisschen Glattraspeln das ist klar.

00:38:51: aber wie wir eingangs schon beide gesagt haben der Tierarzt und der Schmiet Der Hof ist so komplexes und tolles Wunderwerk.

00:38:59: Wenn man da jetzt nicht mit dem nötigen Sachverstand irgendwie seine Hufen von seinem Pferd bearbeitet möchte Kann man so viele Schaden anrichten dass man das Geld für den Schmied hätte und auch für dem Tier als locker ausgeben können.

00:39:14: Man wird da keine Freude darin

00:39:15: haben.".

00:39:15: Wenn ich mich jetzt tatsächlich entscheiden würde, Umstellung von Beschlag auf Barhof oder ist mal mal probiere um dann zu gucken ob sich das Pferd wohl fühlt?

00:39:24: Habe ich eine Durststrecke ja vielleicht erst einmal vor mir?

00:39:27: ne der ist es nicht gewohnt er ist erstmal fühlig.

00:39:29: wie lange braucht das?

00:39:31: was kann ich da tolerieren?

00:39:33: Habe ich nach einer Woche schon Angst, oh Gott, was habe ich da Schlimmes angerichtet?

00:39:38: Lederhautentzündung.

00:39:40: Wie mache ich

00:39:41: das?".

00:39:41: Genau!

00:39:42: Da würde ich gerne mal als Praktiker etwas dazu sagen.

00:39:45: Das habe ich ja nur häufiger bei meinen Kunden, dass wir versuchen eben auch von den Eisen wegzukommen und dann die Pferde bare Fuß laufen zu lassen.

00:39:54: Da ist immer meine Empfehlung das im Frühjahr zu machen, nachdem wir wissen, dass der Frost weg ist damit wir erstmal weicheren Boden haben und keinen Frostboden mehr haben.

00:40:03: Also finde ich ganz, ganz wichtig.

00:40:04: Und der zweite Vorteil im Frühjahr ist dass wir da doch stärkeres Hornwachstum haben.

00:40:09: wenn denn doch mal was ausbricht weil die Nagelöcher natürlich noch Schwachstellen im Horn hinterlassen haben dann wächst das auch relativ schnell wieder nach und Dann kann man ja gucken.

00:40:20: dann muss man wieder gucken da sind wir wieder bei dem.

00:40:23: Bei dem anschauen wie läuft das fährt barhufig auf dem Grund wo es jetzt steht also auf seinem paddock oder seinen Stall in seiner Umgebung.

00:40:32: Fühlt es sich damit wohl?

00:40:33: Wenn ja, dann können wir weitergehen.

00:40:35: Wie ist es beim Reiten?

00:40:37: Haben wir eine Chance auf Reitplatz zu reiten oder weichen Waldboden?

00:40:41: Oder

00:40:43: ist das wert doch etwas fühlig?

00:40:44: Dann kann man überlegen ob man übergangsweise erst mal auf einen Kunststoffbeschlag wechselt, der dann einfach so ein bisschen erst mal nochmal die Dämpfung bringen.

00:40:53: Der auch den ganzen Huf wieder ein bisschen geschmeidiger macht.

00:40:56: das heißt wir haben ja diese Vertikalbewegungen ausgeschaltet über vielleicht Jahre durch den Hufbeschlag.

00:41:02: Durch den Kunststoff beschlacht können wir diese Vertikalbewegung auch wieder langsam in Gang bringen dass diese ganzen Strukturen da auch wieder mitarbeiten können.

00:41:11: wenn das dann ein jamasen Gut ist dann können wir vielleicht doch noch überlegen ob wir nochmal mit Hufschuhen arbeiten und wenn das dann funktioniert in der Sommer, dann können wir wahrscheinlich mit genug Horn- und Hufachstum rechnen.

00:41:25: Das wird das Pferd dann auch komplett barfuß laufen lassen.

00:41:27: aber auf jeden Fall ist es wichtig dass die Umstände ringsrum auch wirklich passend.

00:41:32: Das heißt eben keine Betonpädoks mehr oder pädoks mit Beton ausgelegt.

00:41:41: Aktivstellungen, die ja auch mit sehr viel hartenfestem Böden arbeiten müssten dann vielleicht geändert werden oder das Pferd einen anderen Stall gestellt werden um überhaupt die Möglichkeit zu geben dass das Pherd in seiner Freizeit auch Barfuß laufen kann ohne zu starken Abrieb zu haben.

00:41:58: Das muss halt alles geklärt sein und es ist kein Problem wieder vom Hufeisen wegzukommen und offenbar fußwert zu untersteigen.

00:42:06: Absolut was man natürlich sicherlich Bevor man das Unternehmen angeht, sind zwei Faktoren ganz wichtig.

00:42:14: Der Schmiedler die Erfahrung mit dem Pferd hat und im Zweifelsfall auch der Tierarzt dabei, der seinen Erfahrungspart zu diesem Pferde mit einbringt ob aus seiner Sicht andere orthopädische Probleme vielleicht dagegen sprechen, die durch das Eisen positiv beeinflusst worden sind?

00:42:33: Und ich denke ein grundsätzlich wichtiger Faktor ist natürlich wie viel Sohle hat das Pferdd?

00:42:39: wenn ich die Eisen abnehme, weil die Sohle ist ja der Schutz und das Eisenschütz schützt auch einen kleinen Teil der Sohne.

00:42:48: Man kennt es von den Vollblütern, die ohne ihren Eisenschutz sehr fühlig laufen und mit einem Eisen dann nicht mehr fühlig laufen.

00:42:57: Das ist natürlich eine Sonderform und vielleicht auch ein Extrem.

00:43:00: Wir haben relativ dünne Sohlen wir haben relativ Dünne Wände Und das muss natürlich vorher auch mithilfe der Expertise des Hochschmiedes und im Zweifelsfalle mit dem Tierarzt, der das Tier kennt.

00:43:14: Auch mal abgesprochen werden ob der Wunsch zurück zum Barruf überhaupt realistisch ist oder wie schwer er sein könnte und wie viel Zeit man auch veranschlagen muss weil in dem Zweifelfall führt es natürlich zu einer Nutzungsbeeinträchtigung über ein gewisses Zeitintervall und da muss der Besitzer oder Reiter wieder mitmachen

00:43:35: Genau.

00:43:35: Und so wie ich das gehört habe, wenn es ein bisschen kompliziert ist, denn spricht ja nichts dafür eigentlich zu sagen naja dann mache ich im Winter unten ohne also Barhof außerhalb der Saison und wenn ich mehr reiten will ausreiten will Turnier reiten Will Wander Reiten will was auch immer Dann kommt das Eisen wieder drauf.

00:43:51: Also dieses hin und her ist wahrscheinlich dann eher nicht zu empfehlen oder

00:43:55: mag Ich so pauschal gar nicht beantworten?

00:43:57: Ich finde dass eigentlich einen guten Einwand und ein gutes Argument.

00:44:01: So ist es traditionell ja vor vierzig Jahren noch gemacht worden Nach der Saison, das haben wir ganz Jahres-Saison.

00:44:08: Wir haben im Winter noch Late Entritoniere in den Hallen und so weiter und sofort.

00:44:13: Es gibt keine Saisongpause mehr und früher war immer das Argument und auch so kenne ich es von aus dem Mund der Rufschmiede mit denen ich vor vielen, vielen Jahren schon zu tun hatte bei den Eigenentieren.

00:44:26: Lass mal außerhalb der Sison die Eisen ab!

00:44:29: Tu mal ein bisschen weniger... ein bisschen vorsichtig sein, damit der Hof sich wieder erholen kann.

00:44:37: Das ist ja das was du jetzt gerade angesprochen hast und auch das kann man dann gut verargumentieren weil ich im Winter von dem Horn profitiere, was unten am Tragrand ist, was im Sommer gebildet worden ist.

00:44:51: Und ich da potenziell sogar eine ganz gute Qualität habe um dieses Unterfangen zu machen für einen gewissen Zeitraum so es traditionell geanthabt worden vor vierzig Jahren, vielleicht kann Volkan auch was zu sagen.

00:45:07: Genau also du sagst es das war so vor vierzig Jahren so.

00:45:11: da hatten wir aber auch bei euch in der Gegend auch andere andere Haltungsformen.

00:45:17: im Winter waren die meistens in den Boxen oder maximal in Laufstallungen kaum draußen auf Rossboden.

00:45:24: hier sind meistens dann entweder von der Box in die Halle und von der Halle wieder zurückgekommen So dass es dann wirklich nicht schwierig war, die eben barfuß laufen zu lassen.

00:45:35: Heute sind die Haltungsbedingungen ja doch für die Tiere deutlich besser also auch im Winter mit draußen.

00:45:40: da haben wir einfach mal Frostboden zum Teil gerade hier bei uns in Brandenburg ist das jetzt mega blöde!

00:45:46: Dass es tagsüber dann auftaut und nachts friert und wir dann wirklich eine Huckelpiste haben Und wenn mir dann ein Pferd was die ganze Saison mit Eisen gelaufen ist dann die Eisen wegnehmen und den Barfuß über den Frostboden laufen lassen.

00:45:59: Und der Ausbricht, da haben wir keine Freude und das fährt erst recht

00:46:04: nicht.".

00:46:04: Ja, und dass da irgendwie jede Menge selbsternannte Barhuf-Bearbeiter durch die Republik rennen von genauso wie in verschiedenen Schulen der Barhulf-Bearbeitung, Volker rollt schon mit den Augen?

00:46:16: Nein!

00:46:17: Nein nein, er rollt nix mit den Augen

00:46:18: okay?!

00:46:18: Nein nein nein, um Gottes Willen also... sehr viele verschiedene Schulen von Barhof bearbeitern.

00:46:26: Und jetzt gab es gerade eine tolle Studie an der Hochschule für Nachhaltigkeit in Eberswalde, wo die geschriebenen Bachelorarbeit, die mal mehrere deutsche und auch internationale Hufschulen oder Barhofschulmethodiken nebeneinander gestellt haben, im Großen und Ganzen unterscheiden die sich voneinander nicht so.

00:46:46: Eigentlich sind das immer nur Nuancen diese anders machen oder eben einige Strukturen auf diese mehr Fokus legen als andere.

00:46:54: ohne diese Hofschulen und diese ganzen Hofbearbeiter oder meistens der Bearbeiterinnen, die jetzt durch die Republik fahren würden die Pferde deutlich mehr leiden weil wir als Hufschmiede gar nicht hinterher kommen würden.

00:47:10: Hufbearbeitern und den Hofschmieden wird auch immer besser.

00:47:13: Also wir haben wirklich auch jetzt gute Kontakte miteinander, schätzen unsere Arbeit tauschen uns auch gut aus.

00:47:20: klar es gibt immer überall ein paar Querköpfe also bei den Schmiedn und auch bei den Huf Bearbeitern.

00:47:25: aber im Allgemeinen kommen wir sehr gut miteinander zurecht.

00:47:28: Wir wissen wo unsere Grenzen sind und ich

00:47:31: bin

00:47:32: wirklich vielen Mädels dankbar dass die diesen harten Job machen.

00:47:36: Das klingt doch gut.

00:47:38: Aber wenn wir schon beim Thema Zusammenarbeit sind, zusammenarbeitbar Hofbearbeiter und Hufschmied ist das eine Zusammenarbeit-Schmied Tierarzt?

00:47:46: Das wird auch immer enger, ne?

00:47:48: Also Röntgenbilder vor dem Beschlagen, vor dem Ausschneiden – es inzwischen ja gang und gäbe!

00:47:53: Ja also wir oder beide Berufsgruppen profitieren ja extrem voneinander.

00:47:59: umso besser wie eben die Sicht eines Tiersarztes sehen als Hufsschmied Umso besser können wir mit unserem Handwerk auch darauf einwirken, diese ganzen neuen Techniken von CT und MRT.

00:48:17: ganz normale Röntgenbilder, die ja immer besser werden.

00:48:20: Helfen uns Hofschmiede überhaupt erst zu verstehen was welche Struktur im Hof erkrankt ist.

00:48:26: und ohne die Hilfe der Tierärzte würden wir da einfach einen Beschlag drauf machen, der die Strukturen vielleicht gar nicht so optimal unterstützen wird.

00:48:34: also das ist so toll dass die Tierärzt so die Hofschmede jetzt im Moment bei uns so toll zusammenarbeiten dass wir dem Pferd wirklich auch dann ganz punktuell genau helfen können, also ohne diese Zusammenarbeit glaube ich würden viele Pferde viel stärker leiden.

00:48:51: Letztendlich ist das natürlich der Punkt wie Volker das gesagt hat.

00:48:54: hier geht es ja nicht um Kompetenzgerange.

00:48:57: Das hatten wir auch schon in der Vergangenheit regelmäßig und dass auch vor Jahrzehnten.

00:49:03: Aber mittlerweile besinnt man sich doch mehr und mehr darauf, die Synergien zu finden.

00:49:07: Und der orthopedisch tätige Tierarzt kann nicht ohne einen versierten Hubschmied an dem Pferd helfen.

00:49:17: Der Hubschnitt wird am Ende... auch an dem Problem vorbeierbeiten, wenn das Problem nicht bewusst gemacht wird.

00:49:23: Und deswegen ist die Kooperation schon das A und O. Wenn dann der Pferdebesitzer noch mitspielt, wenn man ihm sagt zu von Hörmann zu mit der Haltungsform funktioniert das nicht?

00:49:33: Dann ist man doch gemeinsam viel viel stärker als alleine.

00:49:40: Das macht einfach Sinn!

00:49:42: Ich

00:49:42: finde es auch positiv wie Völker gerade gesagt hat über die Hofbearbeiter.

00:49:46: Da stört mir nicht nur eine Sache dran, dass es halt schwer nachvollziehbar ist.

00:49:51: Und diese Studie hat ja jetzt probiert mal in Nachvollziehigkeit herzustellen was die einzelnen Schulen wirklich lehren oder gehässig formuliert predigen.

00:50:03: ich finde das ist jetzt die nächste Aufgabe, dass man einen gemeinsamen Wortschatz findet als es aufgekommen ist mit den alternativen Hufbearbeitern.

00:50:15: In Anführungsstrichen haben die einen anderen Wortschatz benutzt, um ihre Vorgehensweise zu erklären als es der traditionelle Wortschafts des Hufschmiedes ist.

00:50:28: Den Konflikt haben HufSchmiede und Tierarzt auch schon gehabt, ja?

00:50:31: Der Tierarz sagt so vorhin und der Pferdebesitzer sagt das auch.

00:50:34: Ja, die Hufzehe ist viel zu lang, er kann nicht abrollen, den muss sie kürzen!

00:50:40: Der Rufschmidtweil, wusst ihr schon was gemeint ist?

00:50:42: Aber der RufSchmidt würde sagen ja ich muss die Zähne strecken.

00:50:46: Und der Unterschied ist eigentlich nur wie ich es beschreibe dass sich einfach einen anderen Wortschatz benutze und das diese Studie hat jetzt ja durchaus mal eine Transparenz geschaffen um es auch dem Pferdebesitzer vielleicht am Ende auch einfach hat zu machen und sagen, okay da kannst du drauf vertrauen.

00:51:03: Und die sind nicht anders im Zweifelzweil.

00:51:06: Gibt schon welche, hat da ja auch Probleme gegeben, hat ja auch Juristische- und Tierschutzrechtliche Probleme aufgeworfen, die gerichtsanhängig waren.

00:51:15: aber wenn man es jetzt mal niederbricht... Man kommt jetzt doch auf den Punkt, dass wir alle das gleiche Ziel verfolgen.

00:51:23: Sowohl die Husschmiede als auch die Hofleger als auch der Techniker dem Hof und dem Feriat was Gutes zu tun!

00:51:29: Wenn ich mich jetzt für einen Eisen entscheide oder entscheiden muss, zusammen mit Tierarzt und Schmied das für sinnvoll erachte.

00:51:37: Dann ist Eisen ja auch nicht mehr unbedingt Eisen.

00:51:39: also es gibt Kunststoffeisen die berühmten Duplos aus Alu.

00:51:45: dann wird immer vielfach des Argumenten Ja dass eine stoppt mehr das andere Stopp nicht.

00:51:50: wenn man da noch Stollen rein macht dann wird's vielleicht noch ein bisschen schlimmer.

00:51:55: Was ist davon zu halten?

00:51:57: Wann sind Stollen zum Beispiel alternativ los, was ist die modernste Entwicklung in Sachen Eisen, die nicht mehr aus Eisen sind.

00:52:05: Das klassische Hufeisen ist immer noch voll im Trend weil es eigentlich das günstigste Material ist.

00:52:12: aber natürlich kommen auch Kunststoffbeschläge immer mehr auf.

00:52:15: da gibt es eben diverse die man eben anlagen kann bzw Kleben kann, also die Klebetechnik geht auch weiter voran.

00:52:24: Das sind alles Sachen, die sind zum Teil wirklich

00:52:28: gut.

00:52:29: aber auch hier ist es wieder ganz wichtig dass man auf das Pferd hört.

00:52:35: Man muss gucken mit was kommt das Pherd zurecht?

00:52:38: nicht jeder Kunststoff beschlagt nur weil der Kunststoff für jedes Pferd optimal.

00:52:43: Manche bremsen mehr, manche bremsen weniger, manchen können das vertragen und manche können es nicht vertragen.

00:52:48: oder wir haben bestimmte Sportdisziplin wie zb Distanzreiten.

00:52:54: da ist zum Beispiel so ein Kunststoffbeschlag wieder ganz ganz hervorragend weil die auf vielen verschiedenen Böden laufen und die Rutschgefahr gleich deutlich geringer wird.

00:53:04: auch bei Fahrpferden setzen sich diese Kunststoff-Beschläge durch viel auf harten festen Boden laufen und die stoßbrechenden Eigenschaften da sehr komfortabel für das Pferd sind.

00:53:17: Aber wie gesagt, dieses Bremsen- und diese stoßdämpfenden Eigschaften verträgt nicht jedes Pferde und deshalb muss genauer geguckt werden welcher Verschlag was zu welchem Pferden in welcher Situation.

00:53:30: Gras!

00:53:30: Das ist immer das Thema in Aachen.

00:53:32: Weltmeisterschaften hatten wir ja vor ein paar Wochen.

00:53:34: Grasponen, dass geht Barhof im internationalen Sport nicht sagen die meisten und dann kommt natürlich immer das.

00:53:41: Und wir hatten ja genug Regen, wenn ich ans Mannschaftsfinale denke tiefer boden da braucht es einfach Stollen.

00:53:48: gerade hinten gibt's ja auch so dreier Stollen teilweise sehr lange Stollen zum Abdrücken super zum Landen was den Halt anbelangt sicherlich auch super aber das sind schon Belastungen weil Ja Es gibt halt aber weg kommen aus dem Boden mit den tiefen Stollen.

00:54:05: Das ist ja sicherlich ein größerer Kraftaufwand, der dann wiederum auch eine ganze Kette von Muskeln, Gelenken und so weiter beansprucht.

00:54:12: wie was sagt der Tierarzt da?

00:54:14: Also ich glaube Da sollte man erstmal hinterfragen wofür brauche ich die Stollen?

00:54:20: und in erster Linie ist der Stollen ja ein Leitschutz So wie extrem ich das betreiben muss Wie lang sie sein müssen.

00:54:28: oder wir gerade von ihr angesprochen Ja extremen lange Stollen Die stecken ja nicht im Boden fest.

00:54:35: Und die Wahl der Profis ist dann auch abhängig vom Boden, was für Stollen sie wählen wie lang sie sind ob sie zwei Außen einen in insgesamt drei oder ob zwei reichen teilweise auch nur früher mal einen außen.

00:54:52: Auch am Ende geht es darum sag ich mal sicher im Sport unterwegs zu sein Offen angesprochen, dass das Ganze schädlich ist für den Organismus.

00:55:04: Ist es zumindest nicht und auch nicht wissenschaftlich irreiert?

00:55:08: Dass es so vermehrten Problemen kommt?

00:55:10: ganz im Gegenteil wenn ein Pferd rutscht und auf die Seite fällt, ist es glaube ich schwerwiegender als wenn wir da mit dem Stollen uns eine Trittsicherheit geben.

00:55:23: Auch das unterstützt ja das Pferde auf dem Boden Und es sieht ja auch nicht so aus, dass wirklich dem Stollen beschlagt beim Bremsen sofort Ende ist.

00:55:32: Sondern im Zweifelsfalle die Kräfte, die da wirken sind für uns nur schwer zu erfassen.

00:55:37: Da gibt die Krassnabe eher nach als das Bein feststeht.

00:55:41: Ich darf einmal einhaken!

00:55:43: Ich habe früher ganz leicht Athletik gemacht und wenn ich dann mal mit Spikes gelaufen bin auf der Tatranbahn, sonst immer ohne aber im Wettkampf dann mit... Ich hatte am nächsten Tag Muskelkater ohne Ende.

00:55:55: Also das scheint doch irgendwie anders zu sein als normal?

00:55:58: Ja, aber wenn man jetzt auf dem Weichen durchnästen Rasenboden sieht wie es jetzt angesprochen ist auch bei der WM gesehen haben dann wutscht das Pferd ja auch mit dem Stolleneisen in einem gewissen Maße so und ich persönlich würde es Ganz persönliche Meinung, nicht als so negativ sehen.

00:56:22: im Vergleich dazu ist zu riskieren ohne einen Leitschutz unterwegs zu sein.

00:56:27: Weil ich glaube die Folgen sind viel fataler vor allen Dingen wenn man jetzt nochmal wieder ein paar Jahrzehnte zurückkriegt festgeschweißte Stollen hatten wir auch schon und das ist ja noch nicht in Zweifelsfalle die Pferde gewesen, die dann eher irgendwelche Schäden gehabt haben oder nein.

00:56:42: also ich glaube da heilig der Zirken zweifelsvolle.

00:56:45: die Mittel oder die Mittel stehen unterstützende.

00:56:50: Ich glaube, dass wir da nicht viel Nachteiliges provozieren.

00:56:55: Es ist eben wirklich wichtig, dass ein Pferd sicher laufen und stehen kann, anhalten kann, wegrutschen – es ist wirklich eine Gefahr fürs Pferde, das ihm nachher auch das Leben kosten kann.

00:57:06: Deshalb ist eben ein Stollen vielleicht auch ein notwendiges Übel muss man einfach mal sagen.

00:57:12: Aber um die Verletzungsgefahr deutlich zu verringern, gibt es ja zum Glück gerade im Springsport eben die sogenannten Schraubstollen oder Steckstollen.

00:57:20: Die man dann wirklich nur zur Prüfung bei kontrollierter Arbeit nutzt und wenn sie wieder vom Reitplatz sind, die Stollen rausdreht, die Steckstellen rauszieht und das fährt dann ohne dass die Stollen auf dem Hänger verladen wird da kann sich auch mal selber treten Da passiert nichts, wenn es Springlocken drauf hat.

00:57:40: Also die Verletzungsgefahr ist durch solche Systeme wie Schraubstollen oder Steckstollen deutlich geringer und helfen dem Pferd aber überhaupt auf solchen Untergründen voranzukommen.

00:57:53: Darf ich euch dazu was vorlesen?

00:57:55: Ich habe hier ein Buch von Ninzenhundert Fünf ja das heißt Das Pferdd.

00:58:01: Anatonomie Rassenzucht Krankheiten da ist auch eine Kapitel Hufbeschlacht dabei Und da ist ausländische Beschlagsarten.

00:58:10: Und das ein deutsches Buch, und dann steht er weit mehr ausgebildet und vervollkommend als der deutsche.

00:58:16: Hufbeschlag ist der Englische was seinen Grund darin hat dass fast ausschließlich in den Händen der Tierärzte liegt während unsere deutschen Tierärste die Hufe meist erst in Behandlung kommen wenn sie durch schlechte Schmiede verdorben sind.

00:58:31: Und abgebildet sind hier Mega-Stollen, die eben wie Volker sagte zum Teil eben angeschmiedet sind bei den deutschen Eisen.

00:58:39: Zumindest ist es Ninzenhundertfünfwaders.

00:58:41: also die haben Formen da kannst du einen direkt mit umbringen.

00:58:45: man beschlägt in England sämtliche Pferde des kleinste Ponni wieder schwerste Lastpferd an den Vorderrufen mit Eisen ohne Stollen und Griff weiß nicht was das ist?

00:58:55: An den Hinterbeinen mit Eisen mit zwei Stollen oder einem Stollen

00:59:02: Ja, also das ist ja auch schön dass wir das historische fast jetzt mal aufmachen.

00:59:06: Gott es will das wohl nicht.

00:59:09: Du kannst sagen weißt hoffentlich dass Friedrich eine Privatbibliothek mit historischer Piatzrika hat und so für jedes Buch im Original.

00:59:18: Und da muss man dazu sagen es gab und zwar die ersten tiermedizinischen Fakultäten sind in Europa aus Hufbeschlagsschulen hervorgegangen.

00:59:33: Damit muss man ja erstmal den Ufbeschlag uldigen, und die ersten Schulen waren in Frankreich Und England hat sich parallel dazu entwickelt.

00:59:43: Da war schon immer so ein bisschen der Wettbewerb.

00:59:45: Die Engländer hatten auch ein bisschen andere Eisen.

00:59:47: Wir haben auch relativ schnell etwas schmalere Eisen gemacht, etwas leichtere Eisen gemacht.

00:59:52: Es gab wirklich das sogenannte English-Schule für Eisen Und die Deutschen waren da ein bisschen anders unterwegs, weil das war ja auch durch Kurfürsten und Kaiser und etc.

01:00:05: so ein bisschen gesteuert und die haben glaube aus Dresden wurden dann interessierte Experten entsandt sich wirklich Beide Seiten anzugucken.

01:00:19: Der deutsche Hufbeschlag hat zwar seine eigene Historie, aber man hat halt schon zugesehen wie machen es die anderen?

01:00:27: Um dann daraus ein positives Resümmieren und positivem Effekt zu erzielen.

01:00:33: Der englische Huf beschlacht ist traditionell schon hoch gelobt worden.

01:00:38: Und da muss man auch sagen der Hofgeschlag in Deutschland hat davon gelebt dass wir vor hundert Jahren oder gut hundert Jahre nicht nur ein Lehrbuch im Hofflussschlach hatten, sondern mehrere.

01:00:51: Heute haben wir streng genommen nur ein umfassendes Lehrbuch in Deutschland, das auch unregelmäßig gepflegt wird was die Auflagen anbelangt.

01:01:03: Aber früher war es halt auch hundert Jahren ... Im wahrsten Sinne des Wortes Kriegsentscheidend, einen möglichst optimalen Hufbeschlacht zu haben.

01:01:12: Und da ist sehr viel Forschung gemacht worden.

01:01:15: Da gab es auch Konkurrenz und Diskurs.

01:01:20: Nur Reibung schafft Vortrieb.

01:01:23: Wenn man sich liebt hat und nicht darüber diskutiert, dass das ein Führer entwiedergibt, kommt man auch nicht

01:01:27: weiter.".

01:01:28: Ja, sah Herr Huf beschlacht Franz Nils – genau!

01:01:31: Und ich sage mal, die Bedeutung des Rufs ist wie gesagt das.

01:01:35: Da gibt es in Xenophon die Zitat.

01:01:37: Xenophone hat gesagt von dem Körper mahnen wir zuerst die Füße zu betrachten und wer die Füsse untersucht muss zuerst die Hufe ansehen.

01:01:45: Das war dreihundert bis vierhundert vor Christus und Horas der mit kurz vor Christi Geburt fünfundsechzig bis sechs vor Christos umgelebt hat.

01:01:57: Der hat gesagt, bedeckt soll das Pferd beurteilt werden damit nicht ein zierlicher Körper ruhend auf weichlichem Uf den betönten Körper

01:02:07: verlocker.".

01:02:08: Ich finde das war ein großartiges Schlusswort!

01:02:11: Ja vielen Dank an unsere beiden Experten und Professor Volker weil irgendwie haben wir gelernt.

01:02:19: Die Mediziner kam ja nach euch schwiegen?

01:02:21: Genau, ganz vielen herzlichen Dank.

01:02:24: das war wirklich Mehr als umfassend, würde ich sagen.

01:02:27: Ich war gerne dabei!

01:02:28: Tschüß!

01:02:29: Tschüss!

01:02:34: Ja, Puh... Barhuf oder Eisen?

01:02:39: Alles gut kommt aus Pferdern.

01:02:41: Das ist so.

01:02:41: mein Learning

01:02:42: Mein Learning ist ein ganzentschiedenes.

01:02:45: das kommt drauf an Aber ist es- So ist es halt.

01:02:50: Wir hatten auch mal eingeritten Der hat sich die Eisen immer abgetreten.

01:02:55: Da ging irgendwann, das war überhaupt keine Frage mehr!

01:02:57: Da ging kein Eisen mehr drauf und der hat sich da relativ schnell dran gewöhnt zuerst mit Hufschuhen natürlich weil die Hufe so kurz waren und er ist nachher wunderbar gelaufen und der läuft...der ist inzwischen woanders aber immer noch nach drei Jahren oder vier Jahren auch auf Turnier barruf und es glücklich damit.

01:03:16: ja.

01:03:16: also jedenfalls hatte ich immer so den Eindruck

01:03:19: Ja, siehst du und wir haben ja nun besagten Barhufler für den ich ja nur noch Schläge bekommen habe dass sich ihn bald nicht mehr auf eine Betonproduktion hat.

01:03:27: Momentan steht er so uns auf der Weide ist glücklich Aber wir haben eben auch einen anderen.

01:03:31: Der hat ne Halblutmutter Und der hat ein richtig klassischen Vollbluthof.

01:03:37: Er ist flach, der hat ne lange Ziel ,der hat kaum Tracht, er hat wenig Sohle.

01:03:42: und wenn Du den Barhof laufen lässt dann ist der vorsichtig ausgelockt nicht glücklich.

01:03:47: Wenn Du den beschlägst dann geht er wie Glöckchen.

01:03:49: Vorne hinten geht auch ohne, aber vorne braucht er diese Eisen.

01:03:53: Der ist mittlerweile der Dreiundzwanzig.

01:03:55: Ohne Eisen ja auf der Weide geht's, ohne Eisen reiten

01:03:59: auf

01:04:00: unterschiedlichen Böden tust ihm keinen Gefallen.

01:04:03: Also kommt doch aufs Pferd an!

01:04:06: So ist es... Anja da ist noch was.

01:04:09: Ach nee das klingt schon wieder irgendwie so ein bisschen so als Weiß ich nicht.

01:04:15: Du klingst immer so ein bisschen gehässig, wenn du das sagst!

01:04:17: Wir wollen quissen richtig?

01:04:19: Genau, aber nicht gehässig.

01:04:20: Ich habe einfach Spaß und Freude an Wissenswerten... Das Quiz!

01:04:27: Fangen du doch mal

01:04:28: an!

01:04:28: Naja, ich lese ja jetzt viel in meinem Buch von nineteenhundertzehn R. E. Berlin Leitfaden des Hufbeschlags.

01:04:37: Ich darf zitieren, die Behandlung der Pferde in der Schmiede muss mit Geduld und Besonnenheit erfolgen.

01:04:43: Die meisten Pferden lassen sich das beschlagen ohne Widerstreben gefallen.

01:04:46: sie sind schmiedefromp.

01:04:48: Schön, ne?

01:04:49: Aber das ist nicht meine Frage!

01:04:51: Sondern wie viel Löcher hat ein Eisen also bei Eberlein?

01:04:59: und jetzt...

01:05:01: Wie viele

01:05:02: Löcher?!

01:05:03: Ich meine damit nicht die Stollenlöcher.

01:05:05: Nee, nee, nee ist klar.

01:05:06: Also wirklich die Nagellöchern.

01:05:08: Ich würde denken, links vier rechts vier.

01:05:14: Wobei nicht alle unbedingt benutzt werden?

01:05:18: Also ich würde sagen acht!

01:05:20: Ja ich glaube es stimmt ziemlich genau wobei bei Eberlein das normale Hufeisen drei Löcher hat auf jeder Seite.

01:05:27: also im Laufe der Jahrzehnte oder Jahrhunderte kann man sagen ist da noch eins dazugekommen damit man das auch so ein bisschen variabler nutzen kann.

01:05:35: Wer vielleicht noch mal eine Frage dann an unseren Schmied für eine nächste Folge?

01:05:40: Ja, ich habe mir gedacht... nun hab' ich ja gelernt, dass du nicht nur die Enkelin', sondern auch Urenkelin eines Hofschmiedes bist.

01:05:49: Und da habe ich gedacht ... Die klassische Musik!

01:05:53: Die klassischen Musik hat sich eines Gerätes bedient namens geben das ein Schmiet aufbraucht welches?

01:06:05: Das ist so eine typische Tönnius-Frage, aber weißt du was?

01:06:09: Ich glaube das weiß ich diesmal.

01:06:11: Amboßpolka!

01:06:12: Ja ull, Treffer.

01:06:14: sehr schön, prima.

01:06:15: Hast Du mich

01:06:15: damit gerechnet?

01:06:16: ne?

01:06:16: Weiß

01:06:18: ich nicht.

01:06:19: Also es herrschönen.

01:06:20: Ambospolker ist also tatsächlich ja nicht richtig klassisch eher ursprünglich.

01:06:25: ein volkstühmliches Musikstück hat geschrieben Albert Paolo im Jahr eighteenhundertsechzig und der war preußischer Armee Musikdirektor und das soll eher Zufall gewesen sein.

01:06:38: Und da ist es ja wirklich so, dass die Ambosse den Takt vorgeben.

01:06:43: Ich muss sagen ich habe ja das Glück gehabt lange Zeit als es noch gab Marbach Classics zu moderieren.

01:06:50: Das ist im Hoppenland gestiegen Marbach auf der Schwäbischen Alb wo dann die Viertendargeschirffedermonie Reutling gespielt hat und da haben sie das wirklich live gemacht d.h.

01:06:58: Da kam ein Wagen rein, zogen von zwei Schwarzwälder Hengsten Ambosse drauf und die beiden Schmiede des hautenden Landgestülz.

01:07:07: Und eine Perkussionistin, cool der Philharmonie Die haben das dann live gespielt gibt es bestimmt.

01:07:12: also wenn es das auf YouTube gibt ich müsste suchen Dann stellen wir sie in die Show Notes weil das war wirklich irre.

01:07:18: wie die dann diese

01:07:21: cool

01:07:24: Also ist richtig

01:07:25: schön.

01:07:25: Ja ja kulturbar erzähl mir was vom fährt was man hier alles kriegen kann.

01:07:30: großartig Ich freue mich und das wars würde ich jetzt

01:07:34: mal behaupten.

01:07:36: Und wenn ihr euch auch freut, dass es uns gibt und eure Freude teilen wollt dann nochmal unser Appell.

01:07:42: sagt allen Bescheid das es uns gibt, liked uns abonniert uns und freut euch denn in zwei Wochen kommt schon die nächste Folge!

01:07:51: Dann hören wir uns wieder.

01:07:52: bis dahin tschüss tschüß.